Presseartikel

26.04.2012, 22:37 Uhr
 
Pressemitteilung im Landkreis Lörrach diskutiert in ihrer jüngsten Vorstandssitzung die CDU Frauen Union Kreisverband Lörrach sehr kontrovers über die Einführung des von der Bundesregierung geplanten Betreuungsgeld.
 (Schopfheim/Lörrach )  Betreuungsgeld – ja oder nein. Das beschäftigt derzeit nicht die öffentlichen  Gemüter unserer Republik, sondern auch  sehr stark die KFU im Landkreis Lörrach:  Betreuung um jeden Preis?

In  Berlin  ist ein Kulturkampf  um die „Herdprämie“ im vollen Gange, wobei die SPD gegen eine solche  hartes Gefecht auffährt :Wenn Frauen ihre Kinder zu Hause erziehen wollen, dann ist das ein Kulturschock und ein Rückfall ins Mittelalter, und die CDU/CSU wollen Frauen an Heim und Herd  zurück holen. 

Der Vorschlag von  Unions Fraktionschef  Volker Kauder, die Rentenleistungen für Eltern zu erhöhen, deren Kinder vor 1992 geboren  wurden,  hat eine neue Sozialleistung  ins Gespräch   bei der Umsetzung  dieses  Vorschlages ins Spiel gebracht.

Für Eltern geht es auch um Wahlfreiheit, und dazu müssten Kindertagesstätten ebenso vorhanden sein wie die finanzielle Grundlage , damit Kinder zu Hause betreut werden können.

Eine Mutter, die  ihre  Kinder  zu Hause  betreut , ist  dankbar um  diese öffentliche Anerkennung , und die Mehrheit der Eltern entscheiden  sich bewusster  dafür , ihre Kinder bis zu 3 Jahren zu Hause  selbst zu erziehen. Das sollte die SPD auch bedenken. 

Sollen Eltern von den eigenen Kindern gestört werden?

Ganztagskrippe – ganztags Kindergarten  und nach Feierabend womöglich noch 2-3 Stunden  Schmusekurs- sollte das  denn  wohl  genügen, damit Kinder nicht zum  Störfaktor ihrer Eltern  im Alltag werden?  

Aber kleine   Kinder brauchen Zeit , Nähe und Geborgenheit, um sich physisch und psychisch gesund entfalten und entwickeln zu können, und sie brauchen Vater und Mutter und nicht  die vom Job gestresste Eltern.

Machen wir in Deutschland jetzt  nicht den gleichen Fehler wie in den USA , als vor Jahren die gleich  Debatte losbrach , ein  Krieg um die Kinderbetreuung! 

Wird das Geld bei Hartz-IV-Empfängern mit ihrem Einkommen verrechnet oder nicht und  wie ist die rechtliche Lage ? , auch darüber wurde heftig in der KFU  debattiert.-

Die SPD hat für den kommenden Wahlkampf  schon mal Postkarten mit dem Slogan: „für Kitas statt Betreuungsgeld“. 

Die KFU ist sich darüber völlig einig, den Menschen nicht vorschreiben zu wollen, wie sie ihre Kinder betreuen und ihr Familienleben  zu planen  haben.

Fazit:  Die KFU steht hinter dem Betreuungsgeld , möchte aber dennoch den Müttern die Freiheit überlassen, ob sie sich für den Job oder für die Erziehung zu Hause  entschließen möchten.